Moringa (wissenschaftlicher Name: Moringa oleifera), im deutschsprachigen Raum auch als Meerrettichbaum oder Wunderbaum bekannt, ist eine
tropische Pflanze, die ursprünglich aus der Himalaya-Region in Nordwestindien stammt. Sie gilt als eines der nährstoffreichsten Gewächse der Erde. Nahezu alle Teile des Baumes – insbesondere die
Blätter, Samen und Früchte (oft „Drumsticks“ genannt) – sind essbar und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien.
In der westlichen Welt wird Moringa vor allem als Pulver, Kapseln oder Tee als sogenanntes „Superfood“ konsumiert
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Hohe Nährstoffdichte: Die Blätter liefern beachtliche Mengen an Vitamin A, C und E sowie wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Magnesium
und Zink. Zudem enthalten sie alle neun essenziellen Aminosäuren. Die meisten Nährstoffe werden in den Blättern gespeichert. Auch geröstet sind Moringa-Samen ein leckerer Knabberspaß,
der an Nüsse erinnert. Aus den Samen lassen sich auch Sprossen ziehen, die ähnlich schmecken wie Rettich. Man kann sie prima zum Würzen von Suppen und Soßen verwenden oder auch roh im Salat
oder auf dem Brot verspeisen.
7x mehr Vitamin C als Orangen
4x mehr Kalzium als Milch
4x mehr Vitamin A als Karotten
doppelt soviel Protein wie Joghurt
3x mehr Kalium als Banane
mehr Eisen als Spinat
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Reich an Antioxidantien: Durch enthaltene Pflanzenstoffe wie Quercetin und Chlorogensäure schützt Moringa die Zellen vor oxidativem Stress und
freien Radikalen.
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Blutzucker- und Blutdruckregulation: Einige klinische Untersuchungen zeigen, dass Moringa helfen kann, den Blutzuckerspiegel nach Mahlzeiten zu
stabilisieren und den Blutdruck leicht zu senken.
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Entzündungshemmung: Die enthaltenen Isothiocyanate können Entzündungsprozesse im Körper (z. B. bei Gelenkbeschwerden wie Arthritis) positiv
unterstützen
Obwohl die Blätter in normalen Verzehrmengen für die meisten Menschen als sicher gelten, gibt es wichtige Einschränkungen:
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Schwangerschaft und Stillzeit: Schwangere Frauen sollten Moringa (insbesondere Wurzeln, Rinde und Blüten) meiden, da bestimmte Inhaltsstoffe Kontraktionen der Gebärmutter
auslösen können.
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Wechselwirkungen mit Medikamenten: Wenn Sie Blutverdünner, Blutdrucksenker, Schilddrüsenmedikamente oder Diabetes-Präparate einnehmen, sollten Sie vor der Einnahme ärztlichen
Rat einholen, da Moringa die Wirkung dieser Medikamente unkontrolliert verstärken kann.
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Magen-Darm-Beschwerden: Große Mengen an Moringapulver können aufgrund der anregenden und leicht abführenden Wirkung zu Übelkeit, Blähungen oder Durchfall führen.
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Vorsicht bei Wurzeln: Die Wurzeln und Stängel enthalten gesundheitsschädliche oder toxische Stoffe und sollten grundsätzlich nicht konsumiert werden.
Moringa schmeckt leicht scharf und erinnert geschmacklich an Meerrettich oder herben Matcha-Tee.
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Pulver: Ideal in Smoothies, Säften, Suppen oder Bowls. Starten Sie mit einer geringen Dosis von ca. 1/2 Teelöffel pro Tag und steigern Sie diese langsam auf
maximal 1 bis 2 Teelöffel (ca. 3–5 Gramm).
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Tee: Getrocknete Moringablätter mit heißem (nicht mehr kochendem) Wasser übergießen und ca. 5–8 Minuten ziehen lassen.
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Kapseln: Die bequemste Form für unterwegs. Achten Sie beim Kauf auf zertifizierte Bio-Qualität, da Moringa-Produkte aus dem Ausland manchmal mit Schadstoffen oder Pestiziden
belastet sein können.
Sowohl in den Blättern als auch in den Samen sind viele verschiedene Antioxidantien gespeichert.
Vitamine A & C , Omega-3 , Zink , 18 der 20 bekannten essenziellen Aminosäuren (die unser Körper nicht produziert)
und Zeatin (das den Transport all dieser Nährstoffe durch unseren Körper unterstützt).
Herrscht ein Ungleichgewicht im Körper vor, können Krankheiten entstehen. Die frische Wurzel und die Samen des Moringa-Baumes wirken laut der ayurvedischen
Lehre Pitta - erhöhend. Moringa wirkt entgiftend und entzündungshemmend. Es stärkt auf diese Weise die körpereigene Abwehr.
Mit Zitrone und Honig oder auch Ingwer und Minze verfeinert schmeckt man das scharfe Aroma von Moringa nicht mehr
heraus. Moringa-Pulver erinnert – ähnlich wie Matcha – im Geschmack an frisches Heu, Gras und säuerlich-herben Tee.